Anästhesiologische Gesundheits- und Medizinökonomie

Ein Ziel der Arbeitsgruppe ist die Beforschung gesundheitsökonomischer Aspekte der anästhesiologischen Patientenversorgung. In Zeiten limitierter Ressourcen und gleichzeitig wachsender Ansprüchen an eine sichere und bestmögliche Patientenversorgung bedarf es ökonomischer Evaluationen der medizinischen Versorgungen und Leistungen, ohne dabei ethische Grundprinzipien der ärztlichen Therapie(-freiheit) außer Acht zu lassen. 

Ein weiteres Ziel der Arbeitsgruppe ist die Evaluation sowohl von der Wahrnehmung als auch von der Attraktivität des Faches Anästhesiologie von Patienten, aber auch von fachfremden ärztlichen Kollegen und Anästhesisten selbst. Mittels der erhobenen Ergebnisse sollen Verbesserungsansätze offenbart werden, wie die öffentliche Wahrnehmung und die Akzeptanz von anderen Fachrichtungen verbessert werden können.  

Weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Krisenintervention und Stressbewältigung nach kritischen Ereignissen („critical incidents“). Auch ohne jegliches potenziell schuld- oder fehlerhaftes Verhalten stellen kritische Situationen im klinischen Alltag bis hin zur tatsächlichen Patientenschädigung und/oder Versterben eine bis dato wenig beachtete psychisches Belastung für die Mitglieder des Behandlungsteams sämtlicher Berufsgruppen dar. In Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Uniklinik Köln beschäftigen wir uns mit Methoden und Wegen der Krisenintervetion nach solchen Ereignissen bzw. Zwischenfällen.

Ausgewählte Projekte

  • Patientenperzeption des Faches Anästhesiologie & Intensivmedizin
  • Rechtliche Grundlagen und ethische Aspekte beim Parallelhandel von Pharmazeutika
  • Kosten-Nutzen-Evaluation der kardiopulmonalen Reanimation
  • Perzeption des Faches Anästhesiologie von fachfremden ärztlichen Kollegen
  • Human Resource Management; Mitarbeiterrekrutierung, -entwicklung und -bindung;
  • Generation Y, Generation Z
  • Critical Incident Stress Management (CISM) – Krisenintervention und Stressbewältigung nach kritischen Ereignissen
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