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Anämieforschung
Die Anämieforschung beschäftigt sich mit grundlagenwissenschaftlichen, translationalen und klinischen Studien unterschiedlichster Art, die dazu beitragen, das molekulare Verständnis der Regulation der Eisenhomöostase zu verstehen und hieraus für verschiedene Erkrankungen therapeutische Modelle zu entwickeln.
Projekte sind hier zum Beispiel:
Grundlagenforschungsprojekte
- Murine Modelle der Eisenmangelanämie und der Anämie der Inflammation
- Modelle der Tumoranämie
- In vitro und in vivo Interaktion Eisen-regulierender Proteine durch Adeno-assoziierte Viren
Eisenstoffwechsel und Knochengesundheit - DFG Forschungsgruppe FerrOs
- Das Spurenelement Eisen ist essenziell für das Leben. Sowohl zu wenig als auch zu viel Eisen erhöhen die Knochenbrüchigkeit und damit die Gefahr für Osteoporose. Die zugrundeliegenden Mechanismen dieses Phänomens sind bislang jedoch nur unzureichend bekannt. Hier setzt die Forschungsgruppe 5146 „FerrOs“ an.
- In dieser Forschungsgruppe untersuchen viele Standorte gemeinsam grundlagenwissenschaftlich den Zusammenhang zwischen der Knochenhomöostase und dem Eisenhaushalt. So haben beispielsweise Patientinnen und Patienten mit einer Blutarmut ein erhöhtes Risiko für einen Knochenbruch. Zudem zeigen Patienten mit einer sogenannten Eisenüberladung – auch Hämochromatose genannt – ein ebenfalls erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Aber: eine Blutarmut ist häufig behandelbar. Unsere Grundlagenforschung trägt dazu bei, Zusammenhänge aufzuschlüsseln. So können wir die Versorgung von Patientinnen und Patienten verbessern. In Köln setzen wir ein Projekt zur Untersuchung der transmembranen Serinprotease 6 um, welche für die Entstehung von Anämien ursächlich ist.
Patient Blood Management
- Patient Blood Management (PBM) ist ein medizinisches Konzept zur Steigerung der Patientensicherheit durch Stärkung der körpereigenen Blutreserven.
Transfusionspraxis und auslösende Transfusionstriggern bei Kindern ab der Geburt bis zu <18 Jahren
- Narkosetiefe, Sauerstoffbedarf und hämodynamische Parameter weisen eine enge Korrelation zueinander auf. Da die Evidenz für den Umgang bei Transfusionen bei Kindern insgesamt niedrig ist, nutzen wir die Ergebnisse vergangener prospektiver Observation, um multizentrische, prospektive Observationsstudien mit Leitung in Köln zu planen, welche mit dem Schwerpunkt der Versorgung von Neugeborenen und Kindern in Köln exzellent angesiedelt sind.
Entwicklung eines künstlichen Sauerstoffträgers als Blutersatzstoff
- Als weiteres Projekt bearbeiten wir das diagnostisch-therapeutische Potential von Sauerstoffträgern bzw. der Blutbildung zu erschließen. Das Ziel unserer Arbeit ist dabei die Identifizierung diagnostisch und/oder therapeutisch relevanter künstlicher Sauerstoffträger und blutsparender Maßnahmen.
