06.04.2018
Kooperation für Wiederbelebung

Reanimation im Weltraum: Neues Video online

ESA-Astronaut erklärt auf der ISS das Prinzip »Prüfen, Rufen, Drücken«

Internationale Raumstation (ISS), Foto: NASA
Internationale Raumstation (ISS), Foto: NASA

Im Rahmen der Kooperation der Klinik für Anästhesiologie und Operativen Intensivmedizin der Uniklinik Köln mit der European Space Agency (ESA) und mit Unterstützung des Deutschen Rates für Wiederbelebung (GRC) ist auf der Internationalen Raumstation (ISS) ein Video zum Thema Wiederbelebung entstanden. Mediziner der Uniklinik Köln unterstützen die ESA in regelmäßigen Abständen dabei, zukünftige Astronauten für ihren Aufenthalt und die Aufgabe als Medical Officer auf der Internationalen Raumstation vorzubereiten. Aufgrund seines Engagements zum Thema Laienreanimation hatte Klinikdirektor Prof. Dr. Bernd Böttiger schon vor rund zwei Jahren die Idee zu einem Video von der ISS. „Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis. Die Astronauten auf der ISS sind über Monate mit den verschiedensten Aufgaben ausgebucht, und umso mehr freuen wir uns, dass wir das Video jetzt auch hier auf der Erde in Händen halten“, berichtet Prof. Böttiger nicht ohne Stolz. In dem etwa dreieinhalbminütigen Video erklärt der italienische ESA-Astronaut Paolo Nespoli an Bord der ISS, warum Laienreanimation so wichtig ist und wie es richtig funktioniert. Prof. Böttiger: „Unser Ziel ist es, das Video unter anderem in der Schülerausbildung zum Thema Reanimation einzusetzen.“ as

Video »CPR in Space« anschauen

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