25.03.2019
Veranstaltungshinweis

Leben retten: Hauptsache heftige Herzdruckmassage

Veranstaltung bei »Wissenschaft im Rathaus«

Univ.-Prof. Dr. Bernd Böttiger, Foto: Uniklinik Köln
Univ.-Prof. Dr. Bernd Böttiger, Foto: Uniklinik Köln

Pro Jahr sterben in Deutschland mehr als 70.000 Menschen an einem plötzlichen Herzstillstand. Durch eine sofortige Wiederbelebungsmaßnahme wie eine Herzdruckmassage könnten 10.000 Menschen jedes Jahr zusätzlich gerettet werden. In Deutschland setzen dies nur rund 40 Prozent der Laien um, was im europäischen Vergleich deutlich zu wenig ist. In den Niederlanden und Skandinavien beginnen mehr als 60 Prozent der Laien mit der Herzdruckmassage und in Norwegen im Speziellen sind es sogar mehr als 80 Prozent. Was machen die europäischen Nachbarn anders?

Univ.-Prof. Dr. Bernd Böttiger, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Uniklinik Köln, erörtert anlässlich der Themenwochen „Europa in Köln – wie viel steckt drin?“ der Kölner Wissenschaftsrunde die wichtigsten Parallelen und Unterschiede in der Laienreanimation in Europa.

„Wissenschaft im Rathaus“ - Leben retten: Hauptsache heftige Herzdruckmassage

Termin:         Montag, 01.04.2019

Uhrzeit:         18:00 - 19:30 Uhr

Ort:                Ratssaal im Spanischer Bau, Rathausplatz, 50667 Köln

Darüber hinaus erklärt er die wichtigsten Schritte einer Laienreanimation und zeigt, wie durch ein Aufklärungs- und Trainingsprogramm an Schulen die Durchführung von Reanimationsmaßnahmen auch in Deutschland nachhaltig erhöht werden kann. Der Kölner Professor setzt sich seit vielen Jahren in Politik und Schulen dafür ein, dass Schülerinnen und Schüler in Wiederbelebung ausgebildet werden. An der Uniklinik Köln hat Prof. Böttiger bereits tausende Schüler und Lehrer erfolgreich in Wiederbelebung trainiert. Er ist überzeugt, dass egal ob Kind oder Erwachsener – jeder kann ganz leicht ein Lebensretter sein. Alles was man braucht sind zwei Hände.

Weitere Informationen unter koelner-wissenschaftsrunde.de

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